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Nachrichten

Sensationeller Erfolg der Deutschen Trialer beim World Cup in Polen


15.07.2003

Stefan Lange vom MSC Melsungen auf Platz 3!

Der BDR reiste mit 7 Aktiven und 3 Betreuern in den Süden Polens nachWadowice zwischen Krakau und Zakopane gelegen. In der Qualifikation musstensich vom MSC Stefan Lange und Wilko Brandt in der MTB – Klasse und SaschaNachtsheim in der Trialbikeklasse für das Halbfinale qualifizieren. StefanLange, der von Andi Lehmann und dem 5-fachen Weltmeister Marco Höselbegleitet wurde gewann diese souverän. Wilko Brandt konnte als 10. denletzten Platz für das Halbfinale ergattern. In der 20″ – Klasse gelang diesauch Sascha Nachtheim. So waren alle Deutschen im Halbfinale angekommen. AmSamstag nutzte man den freien Vormittag um im nur 25 Kilometer entferntenOswieciem (Auschwitz-Birkenau) das KZ zu besichtigen. Am Nachmittag ging esdann zur Sektionsbesichtigung in einen Steinbruch in dem das Halbfinale unddas Finale stattfinden wird. Im Halbfinale waren dann auch die Topfahrer dieim UCI – Ranking unter den Top 15 geführt sind am Start. Aus Deutschlandwaren dies Marco Hösel, Andi Lehmann und Michael Hampel. In der 20″ Klassewar dann für Sebastian Hoffmann und Sascha Nachtsheim mit den Plätzen 15 und17 Endstation. Unter die letzen 8 kamen die drei Top 15 Piloten. In der 26″Klasse schied Wilko Brandt als 10. aus, Stefan Lange kam als 8. gerade soins Finale. Im Finale wurde dann der Schwierigkeitsgrad der Sektionen nochmal deutlich angezogen. Der Regen der die riesigen Felsen noch rutschigermachte tat ein übriges. In der 20″ – Klasse gewann erwartungsgemäß RaphaelKumurowski, der Weltmeister von 2001, in seinem Trainingsgelände vor MarcoHösel und einem überglücklichem Michael Hampel der sich gegen eine starkeinternationale Konkurrenz auf dem Podium behauptete. Andi Lehmannkomplettierte den Erfolg mit Platz 7. In der MTB – Klasse gewann deramtierende Weltmeister Kenny Belaey überlegen mit 15 Strafpunkten. 2. wurdemit 37 Jean Flambart aus Frankreich vor den punktgleichen Tomasz Kramarczyk(Polen) und Stefan Lange der sein Glück nicht fassen konnte. Der BDR kannmit dem Abschneiden seiner Aktiven sehr zufrieden sein – 4 Fahrer im Finaleund 3 Podiumsplätze hat es lange nicht gegeben.